Clean-in-Place Reinigung ist einer jener Fachbegriffe, die in der Industrie jeder kennt, aber selten jemand vollständig erklärt. Das Verfahren ist seit Jahrzehnten aus der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie nicht wegzudenken. Wer Produktionsanlagen betreibt, die täglich gereinigt werden müssen, ohne demontiert zu werden, arbeitet mit diesem Prinzip. Und wer dabei Kosten sparen will, sollte es sehr genau verstehen.
Was versteht man unter Clean-in-Place Reinigung?
Clean-in-Place, kurz CIP, bezeichnet ein Verfahren, bei dem Reinigungsmedien direkt durch geschlossene Produktionsanlagen, Rohrleitungen und Komponenten geleitet werden, ohne dass diese auseinandergebaut werden müssen. Das spart Zeit, reduceiert das Kontaminationsrisiko und ermöglicht vollautomatische Reinigungszyklen. In der Praxis bedeutet das, dass eine Molkerei, Brauerei oder Pharmafabrik ihre Anlagen reinigen kann, während das Bedienpersonal andere Aufgaben erledigt.
Welche Kostenblöcke entstehen bei der Clean-in-Place Reinigung?
Wer die Kosten einer konventionellen Clean-in-Place Reinigung analysisiert, stößt auf eine Reihe von Einzelposten, die sich schnell summieren: Wasser, Energie zur Aufheizung, Chemikalien wie Lauge, Säure und Desinfektionsmittel, Entsorgungskosten und Produktionsstillstände. Jeder dieser Faktoren ist ein Hebel, an dem man ansetzen kann, wenn man den Prozess effizienter gestalten möchte.
Wie verändert das Comprex-Verfahren die Clean-in-Place Reinigung?
Das patentierte Comprex-Verfahren nutzt gezielte Luft-Wasser-Impulse, um Produktrückstände mechanisch von Anlagenoberflächen zu lösen. Damit trifft die anschließende Chemiephase auf eine bereits vorgereinigte Fläche. Das senkt die notwendige Chemikalienkonzentration, verkürzt die Einwirkzeiten und reduceiert den Wasserverbrauch erheblich. Laut Comprex lässt sich die Reinigungsdauer pro Zyklus um bis zu 50 Prozent verkürzen, systemabhängig.
Welche Ergebnisse dokumentiert die Praxis?
Beiersdorf AG, bekannt für hochwertige Körperpflegeprodukte, berichtet aus Testrohrleitungen von bis zu 60 Prozent Zeitersparnis und bis zu 90 Prozent weniger Wasserverbrauch. Diese Ergebnisse zeigen, dass Clean-in-Place Reinigung nicht zwangsläufig ressourcenintensiv sein muss. Mit dem richtigen Verfahren lassen sich selbst in bestehenden Anlagen erhebliche Einsparungen erzielen.
In welchen Industrien wird Clean-in-Place eingesetzt?
Das Verfahren ist branchenübergreifend verbreitet: Lebensmittel-, Getränke-, Pharma-, Chemie- und Konsumgüterindustrie nutzen es täglich. In Molkereien geht es um Milchfouling sowie eiweiß- und fetthaltige Rückstände. In Brauereien stehen Rückstände aus Sudhaus, Gär- und Lagertanks sowie Abfüllung im Fokus. Die Anwendungsbreite macht das Verfahren zu einem universellen Werkzeug in der industriellen Hygiene.
Was gilt für besondere Produktionsbedingungen?
In Ex-Bereichen kann Inertgas statt Druckluft eingesetzt werden. Viskose Medien bis 100 cSt sind als Spülmedium geeignet. Die stationäre Comprex-Einheit ist mit gängigen Steuerungssystemen wie Siemens und Allen-Bradley kompatibel, was die Integration in bestehende Produktionslinien vereinfacht.
Wie funktioniert der kostenlose Test?
Comprex bietet einen kostenlosen Vergleichstest im Technikum in Landau an. Interest Betriebe senden ein Produktsample sowie eine Prozessbeschreibung ein. Als Ausgangsdaten dienen Zykluszeit, Medieneinsatz und Wasserverbrauch des aktuellen Prozesses. Darüber hinaus ist eine Live-Demo vor Ort beim Kunden möglich, was die Entscheidungsfindung erheblich erleichtert.
Fazit
Clean-in-Place Reinigung ist ein unverzichtbares Verfahren, aber längst nicht so unveränderlich, wie viele Betriebe denken. Das Comprex-Verfahren zeigt, wie sich Reinigungszyklen kürzen, Wasser und Chemikalien sparen und CIP Reinigung Hygienequalität sicherstellen lassen. Ein kostenloser Test macht den ersten Schritt einfach.